Europas Leitbörsen schließen mit Abschlägen

Frankfurt am Main (APA) - Zum Wochenstart sind die europäischen Leitbörsen mit Abschlägen aus dem Handel gegangen. Der Euro-Stoxx-50 verlor ...

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Frankfurt am Main (APA) - Zum Wochenstart sind die europäischen Leitbörsen mit Abschlägen aus dem Handel gegangen. Der Euro-Stoxx-50 verlor 0,48 Prozent auf 3.564,02 Einheiten. Auch der britische FTSE-100 Index gab 0,35 Prozent auf 7.383,90 Punkte ab.

Nach einem etwas schwächeren Start hellte sich die Stimmung an den meisten Märkten am Vormittag kurzzeitig etwas auf. Insgesamt lastete aber dennoch ein fester Euro auf dem Sentiment. Die Gemeinschaftswährung steht derzeit bei rund 1,19 Dollar. Gestützt wird sie vor allem durch die robuste Wirtschaftsentwicklung in Deutschland und vielen anderen Euroländern, hieß es.

Fundamentale Impulse blieben heute allerdings Mangelware. Die politische Situation in Deutschland wird weiter beobachtet, bleibt aber vorerst im Hintergrund und beschäftigt die Anleger damit kaum. Nach den geplatzten Sondierungen über eine Jamaika-Koalition suchen die Parteien neue Wege. Inzwischen ist sogar wieder eine Große Koalition zwischen CDU/CSU und SPD Thema.

Im Euro-Stoxx-50 zogen Iberdrola mit plus 1,68 Prozent an die Indexspitze., gefolgt von Fresenius mit plus 1,09 Prozent. Dagegen hielten die Titel der Deutschen Bank mit einem Kursverlust von 2,12 Prozent die rote Laterne. Die beiden Branchenkollegen Intesa Sanpaolo (minus 1,85 Prozent) und Societe Generale (minus 1,41 Prozent) waren ebenfalls klar im Minus zu finden.

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In Paris schossen die Papier von Euler Hermes um rund 20 Prozent nach oben. Die Allianz will sich den weltgrößten Kreditversicherer komplett einverleiben und bietet mehr als 1,8 Mrd. Euro. Bisher hat der Versicherer 63 Prozent an Euler Hermes gehalten. Allianz-Aktien verloren dagegen 0,68 Prozent.

In Zürich ermäßigten sich ABB um minimale 0,08 Prozent. Der Industriekonzern will seine Expertise in Sachen Robotik weiter stärken und geht mit dem japanischen Industriekonzern Kawasaki Heavy Industries eine Partnerschaft ein.

Ein überraschender Chefwechsel bei dem Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär ließ die Titel um klare 6,39 Prozent absacken. Der langjährige Konzernchef Boris Collardi verlässt das Unternehmen per sofort, Bernhard Hodler übernimmt mit sofortiger Wirkung die Geschäftsleitung.

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Index Änderung Änderung Zuletzt

Punkte Prozent Wien ATX 3.299,40 -29,08 -0,87 3.328,48 Frankfurt DAX 13.000,20 -59,64 -0,46 13.059,84 London FT-SE-100 7.383,90 -25,74 -0,35 7.409,64 Paris CAC-40 5.360,09 -30,37 -0,56 5.390,46 Zürich SPI 10.624,71 -63,32 -0,59 10.688,03 Mailand FTSEMIB 22.176,70 -239,61 -1,07 22.416,31 Madrid IBEX-35 10.063,10 9,60 0,10 10.053,50 Amsterdam AEX 538,09 -2,54 -0,47 540,63 Brüssel BEL-20 3.971,24 -14,22 -0,36 3.985,46 Stockholm SX Gesamt 1.608,74 -5,88 -0,36 1.614,62 Europa Euro-Stoxx-5 3.564,02 -17,21 -0,48 3.581,23

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Euro-Stoxx 388,07 -1,82 -0,47 389,89 ~

~ ISIN EU0009658145 ~ APA437 2017-11-27/18:09


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