Zwei Arbeiter starben bei doppeltem Zugsunglück nahe Brüssel

Die Arbeiter wollten Aufräumarbeiten nach der Kollision eines Zuges mit einem Pkw durchführen. Dabei löste sich ein Waggon von einem Kran und erfasste die beiden Arbeiter.

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Erst im Frühjahr gab es in Belgien ein schweres Zugunglück mit einem Toten und 19 Verletzten.
© BELGA

Brüssel – Bei einem doppelten Zugsunglück in Belgien sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Sieben weitere wurden bei den Unfällen in der Provinz Hennegau, rund fünfzig Kilometer südlich von Brüssel, verletzt, wie die örtliche Feuerwehr am Montagabend mitteilte.

Bei den beiden Todesopfern habe es sich um Mitarbeiter des Zugnetzbetreibers Infrabel gehandelt, die Reparaturen an einem Bahnübergang bei Morlanwelz durchgeführt hätten. Dort war in der Früh ein Zug mit einem Pkw kollidiert. Zwei weitere Kollegen seien schwer verletzt worden.

Bei den Reparaturarbeiten habe sich der beschädigte Zug von einem eingesetzten Kranzug gelöst, sei auf der abschüssigen Strecke heruntergerutscht und habe die Arbeiter erfasst, berichteten belgische Medien unter Berufung auf einen Infrabel-Sprecher.

Der losgelöste Zug kollidierte Berichten zufolge wenige Kilometer weiter mit einem Personenzug am Bahnhof von La Louviere nördlich von Morlanwelz in der Provinz Hennegau. Dabei wurden fünf Personen leicht verletzt. Nach Angaben der Eisenbahnpolizei wurde eine weitere Person noch vermisst. (APA/dpa)

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