Christbaum aus Tiroler Wald

Von Walter Zwicknagl...

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Obmann Johannes Astner, Manuela Mader, Christbaumprinzessin Lisa-Maria Kössler und Präsident Josef Hechenberger (v. l.).
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Von Walter Zwicknagl

Reith i. A. –Die 17-jährige Lisa-Maria Kössler aus Tulfes ist die erste Christbaumprinzessin Tirols. Ihres Amtes waltete sie bei der Präsentation der Christbaumaktion 2017 am Gasteighof von Johannes Astner in Reith im Alp­bachtal, bei der 39 Gemeinden des Bezirkes Schwaz je zwei Christbäume für soziale Härtefalle bekommen. Weitere 28 Bäume mit der pinken Schleife kann Manuela Mader für sechs SOS-Kinderdorf-Standorte von den Tiroler Christbaumproduzenten übernehmen. „Das ist ein Akt der Solidarität“, meint Josef Hechenberger als Präsident der Landwirtschaftskammer.

„Auf Weihnachten werden in Tirol 160.000 Christbäume gekauft, davon kommen 30.000 aus Tiroler Produktion. Wir setzen weiterhin auf Regionalität und hoffen, diese Quote weiter steigern zu können“, sagt Obmann Astner, der im richtigen Zeichen in den nächsten Tagen rund 3000 Bäume schlägern will. Spitzenreiter ist mit 95 Prozent nach wie vor die Nordmanntanne. „22 Betriebe sorgen für Christbaumnachschub“, erklärt sein Stellvertreter Friedl Hoppichler (Rinn). Das Produktionsgebiet erstrecke sich von Rinn bis Kufstein. Peter Mair aus Trins darf in 1200 Metern Höhe wohl die höchstgelegene Christbaumplantage Europas sein Eigen nennen. Temperaturbedingt gebe es heuer eine gute Haltbarkeit des Nadelkleides, verrät Astner.

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