Basketball: Memphis Grizzlies trennten sich von Trainer Fizdale

Memphis (Tennessee)/San Antonio (Texas) (APA) - Die Memphis Grizzlies haben sich von Trainer David Fizdale getrennt und damit die Konsequenz...

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Memphis (Tennessee)/San Antonio (Texas) (APA) - Die Memphis Grizzlies haben sich von Trainer David Fizdale getrennt und damit die Konsequenzen aus der anhaltenden sportlichen Misere gezogen. Das teilte der NBA-Club am Montag (Ortszeit) mit. Das Team um den spanischen Star Marc Gasol hatte zuletzt acht Partien in Serie verloren und war damit auf Platz zwölf der Western Conference abgerutscht.

„Ein Kurswechsel war notwendig, um die besten Chancen für den Erfolg des Teams zu gewährleisten“, begründete General Manager Chris Wallace den Trainerwechsel. Interimsmäßig übernimmt J.B. Bickerstaff. Memphis erreichte in den vergangenen sieben Jahren stets die NBA-Play-offs.

Im großen Montag-Schlager feierten die von LeBron James mit 30 Punkten, 13 Rebounds und 6 Assists angeführten Cleveland Cavaliers einen 113:91-Erfolg in Philadelphia und damit den bereits achten Sieg en suite. Die Golden State Warriors kassierten dagegen eine überraschende 106:110-Heimniederlage gegen die Sacramento Kings. Beim NBA-Titelverteidiger, der bis 3:08 Minuten vor Schluss noch 106:102 geführt hatte, fehlten allerdings die beiden Superstars Stephen Curry (Handblessur) und Kevin Durant (Knöchelverletzung).

Keine Blöße gaben sich dagegen die Houston Rockets beim 117:103-Heimsieg über die Brooklyn Nets, bei dem einmal mehr James Harden herausragte. „The Beard“ verbuchte 37 Punkte, 10 Rebounds und 8 Assists für den Spitzenreiter der Western Conference. Harden ist nach dem ersten Saisonviertel mit einem Punkteschnitt von 31,7 Topscorer der besten Basketball-Liga der Welt.

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Bei den San Antonio Spurs gab indes Superstar Tony Parker sein Comeback nach fast siebenmonatiger Verletzungspause wegen eines Risses der Quadrizepssehne im linken Bein. Der 35-jährige Franzose stand beim 115:108-Heimsieg im Texas-Derby gegen die Dallas Mavericks 14:08 Minuten auf dem Parkett und verbuchte dabei sechs Punkte und vier Assists.

„Es waren sehr viele Emotionen im Spiel“, sagte Parker nach dem Match. „Ich war nah dran, in Tränen auszubrechen. Es hat sich ein bisschen wie bei meinem ersten Spiel als Rookie angefühlt.“ Spurs-Matchwinner war Power Forward LaMarcus Aldridge mit dem Saisonbestwert von 33 Punkten sowie 10 Rebounds. Damit liegt San Antonio nun hinter Houston und Golden State auf Platz drei im Westen.

Montag-Ergebnisse der National Basketball Association (NBA): Houston Rockets - Brooklyn Nets 117:103, Indiana Pacers - Orlando Magic 121:109, Philadelphia 76ers - Cleveland Cavaliers 91:113, Boston Celtics - Detroit Pistons 108:118, New York Knicks - Portland Trail Blazers 91:103, San Antonio Spurs - Dallas Mavericks 115:108, Golden State Warriors - Sacramento Kings 106:110, Los Angeles Clippers - Los Angeles Lakers 120:115


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