Olympia/Doping: Zwei weitere Russinnen nachträglich disqualifiziert

Moskau (APA/sda) - Laut dem russischen Leichtathletik-Verband sind zwei weitere Athletinnen wegen Dopings bei den Olympischen Sommerspielen ...

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Moskau (APA/sda) - Laut dem russischen Leichtathletik-Verband sind zwei weitere Athletinnen wegen Dopings bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London disqualifiziert worden. Es handelt sich um die Sprinterin Julia Guschtschina und die Weitspringerin Anna Nasarowa, denen im Zuge von Nachtests die Einnahme verbotener Substanzen nachgewiesen wurde.

Die 34-jährige Guschtschina musste unlängst ihre olympische Goldmedaille von 2008 (4 x 100 m) sowie Silbermedaillen von 2008 und 2012 (4 x 400 m) zurückgeben, da andere Mitglieder der russischen Staffeln bereits des Dopings überführt worden waren. Die 31-jährige Nasarowa hatte in London mit 6,77 m im Weitsprung den fünften Rang belegt.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat seit 2015 mehrere hundert Proben von den Sommerspielen 2008 in Peking und 2012 in London erneut überprüft. Bereits mehr als 100 Sportler sind dadurch überführt und nachträglich disqualifiziert worden.

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