Explosion in China durch Hantieren mit illegalem Sprengstoff

Shanghai (APA/AFP) - Die tödliche Explosion in der chinesischen Hafenstadt Ningbo wurde nach neuen Erkenntnissen durch das Hantieren mit ill...

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Shanghai (APA/AFP) - Die tödliche Explosion in der chinesischen Hafenstadt Ningbo wurde nach neuen Erkenntnissen durch das Hantieren mit illegal hergestelltem Sprengstoff verursacht. Die Detonation habe sich am Sonntag bei dem Versuch ereignet, illegal hergestellten Sprengstoff zu entsorgen, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Eine vorsätzliche Tat schlossen die Ermittler aus. Am Montag hatten die örtlichen Behörden noch eine Klärgrube als Ausgangspunkt der Explosion genannt.

Den Ermittlungen zufolge hatte sich ein 33-Jähriger des illegalen Sprengstoffs entledigen wollen. Nach ihm sei wegen der Herstellung und des Verkaufs von Sprengstoff gefahndet worden. Am Sonntag habe er das verbotene Material los werden wollen und ein oder zwei Verwandte mit dessen Zerstörung beauftragt, erklärte die Polizei. Dazu wurde ein verlassenes Grundstück im Industriegebiet genutzt.

Der Verdächtige wurde festgenommen. Zu welchem Zweck er den Sprengstoff hergestellt hatte, wurde nicht mitgeteilt. Durch die mächtige Explosion waren zwei Menschen getötet und mindestens 19 weitere verletzt worden. Mehrere umliegende Gebäude stürzten ein.


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