Mordprozess fortgesetzt 2 - Anwalt hatte keine Überlebenschance

Wien (APA) - „Er hatte keine Überlebenschance“, sagte Gerichtsmediziner Nikolaus Klupp zum Tod des Hausverwalters. Der 64 Jahre alte Rechtsa...

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Wien (APA) - „Er hatte keine Überlebenschance“, sagte Gerichtsmediziner Nikolaus Klupp zum Tod des Hausverwalters. Der 64 Jahre alte Rechtsanwalt befand sich zum Zeitpunkt der Explosion mit weiteren sieben Personen vor der Wohnungstür des Angeklagten, als es krachte.

Die laut gutachterlicher Feststellung im Wohn-Schlafraum bewirkte Explosion riss die Wohnungstür aus der Verankerung. Die Tür traf mit voller Wucht den Hausverwalter und drückte diesem den Schädel ein. Beim Eintreffen der Rettungskräfte konnten diese beim am Boden liegenden Anwalt, der sich auf die Verwaltung von Zinshäusern spezialisiert hatte, noch eine Schnappatmung feststellen. Rund eineinhalb Stunden später erlag der Mann seinen schweren Verletzungen.

Die Tür hatte ihm eine massive Gesichtsschädelfraktur und einen Trümmerbruch des Schädelknochens zugefügt. Bei der Obduktion stellte der Gerichtsmediziner ausgeprägte Hirnquetschungen und eine starke Hirnschwellung mit einem Einbruch des Stammhirns fest.

Die Verhandlung wird am Mittwoch mit weiteren Zeugenbefragungen fortgesetzt. Das Urteil ist für 4. Dezember geplant.

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