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Innsbrucker Touristiker blicken einem heißen Herbst entgegen

Der TVB Innsbruck bilanziert heute ein erfolgreiches Jahr, die Rad-WM 2018 wird herausfordernd. Staatsanwaltschaft prüft Amtsmissbrauchsvorwurf.

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Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck –Während es in anderen Tourismusverbände dieser Tage kämpferische Duelle um die jeweiligen Obmannsessel gibt bzw. gab, kann Innsbrucks TVB-Chef Karl Gostner der heutigen Vollversammlung relativ gelassen entgegenblicken. Das abgelaufene Tourismusjahr entwickelte sich über den Erwartungen (siehe Kasten), die Vorfreude auf kommende Großereignisse wie Kletter- und Rad-WM ist groß. Einzig eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft trübt ein wenig die Stimmung. Wie Hansjörg Mayr, Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck, auf TT-Anfrage bestätigt, liegt eine Eingabe wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch vor. Diese wurde Anfang Oktober von einer Innsbrucker Unternehmerin eingebracht. Nicht gegen Gostner als Person. Es geht um den Vorwurf des Amtsmissbrauchs. So soll in der TVB-Vollversammlung 2016 der Antrag der Unternehmerin auf geheime Abstimmung über die Erhöhung der Aufenthaltsabgabe für Oberperfuss nicht behandelt worden sein. Gostner weiß von der Anzeige, wie er der TT bestätigt. Mayr sagt, man werde die Eingabe prüfen.


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