Tiroler Festwochen der Alten Musik 2018 im Zeichen junger Sänger

Innsbruck (APA) - Der jungen Musikergeneration wird bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2018 vom 17. Juli bis 27. August besonder...

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Innsbruck (APA) - Der jungen Musikergeneration wird bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2018 vom 17. Juli bis 27. August besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Auch Preisträger des hauseigenen „Cesti-Wettbewerbs“ sind nächstes Jahr zu erleben. „Die jungen, preisgekrönten Sänger kommen zu uns zurück“, freute sich die Betriebsdirektorin Eva-Maria Sens bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Innsbruck.

„Diese Sänger haben unseren Wettbewerb dazu genutzt, um Karriere zu machen“, gab sie sich begeistert. „Wir spannen 2018 den Bogen von Koryphäen bis hin zu ganz jungen Sängern“, skizzierte sie weiters den generellen künstlerischen Anspruch im kommenden Jahr.

Die Sänger seien „erwachsen geworden“, meinte dazu Alessandro De Marchi, Intendant der Festwochen. Es sei spannend zu sehen, „wo in der Welt unsere Finalisten und Teilnehmer des Cesti-Wettbewerbes mittlerweile zu finden sind“, so der Intendant. Als Namen im kommenden Festival-Jahr fielen etwa Suzanne Jerosme oder Em?ke Baráth.

Auch die Frage, wie man den lokalen Nachwuchs fördern könne, stand im Raum. Exemplarisch nannte Eva-Maria Sens in diesem Kontext die „Haller Streicherey“, die 2017 im Rahmen eines „Lunch-Konzertes“ zu erleben waren und 2018 im „Hauptprogramm“ zu hören seien.

Neben jungen Sängern wird man 2018 auch mehrmals dem vor circa 400 Jahren geborenen Tiroler Geigenbauer Jakob Stainer bei Konzerten begegnen. „Stainer war ursprünglich der Ausgangspunkt all unserer Ideen bei der Planung“, so Sens. Beim Festival frage man sich beispielsweise, was zu seiner Zeit musikalisch passiert und wohin sein Instrument gewandert sei, ergänzte sie. Außerdem interessiere man sich, was ab diesem Zeitpunkt mit der Streichermusik passiert sei. Als Höhepunkt der Festwochen nannte sie in diesem Zusammenhang „Das Goldene Zeitalter“, das vom „casalQuartett“ am 17. August im Riesensaal der Hofburg präsentiert wird.

Im Programm stehen im kommenden Festivaljahr laut De Marchi „drei Opern aus drei verschiedenen Jahrhunderten. Das sind die „Didone“ von Giuseppe Saverio Mercadante, „Semele“ von Johann Adolf Haase und „Apollo e Dafne“ von Francesco Cavalli, die unter dem bewährten Motto „Barockoper:Jung“ zur Aufführung gelangen wird.

(S E R V I C E - https://www.altemusik.at )


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