Prozess wegen Sachbeschädigung durch Plakate 2 - Fünf Freisprüche

Salzburg (APA) - Der Prozess gegen sieben Tierschützer ist am Nachmittag mit fünf nicht rechtskräftigen Freisprüchen und zwei diversionellen...

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Salzburg (APA) - Der Prozess gegen sieben Tierschützer ist am Nachmittag mit fünf nicht rechtskräftigen Freisprüchen und zwei diversionellen Erledigungen am Landesgericht Salzburg zu Ende gegangen. Die beiden Frauen, die Verantwortung für die Sachbeschädigung durch das Aufkleben von Protestpickerln gegen Gatterjagden übernahmen, müssen eine gemeinnützige Leistung von jeweils 30 Stunden absolvieren.

VgT-Obmann Balluch wurde sowohl vom Vorwurf der Sachbeschädigung als auch vom Vorwurf des Missbrauchs von Tonaufnahme- und Abhörgeräten freigesprochen. Die Freisprüche betreffend der Sachbeschädigung sind im Zweifel ergangen. Staatsanwalt Filip Grubelnik gab dazu keine Erklärung ab. Die Diversionen sind bereits rechtskräftig. Haben die beiden Frauen die richterlichen Vorgaben erfüllt, wird das Verfahren gegen sie eingestellt.

Die Richterin nahm einen Schaden von unter 5.000 Euro an. Diese Summe basiert auf den heutigen Angaben von Zeugen der Progress Außenwerbung und des Magistrates, die auf Reparaturkosten von insgesamt rund 4.000 Euro kamen. Damit fallen die Taten im Falle einer Verurteilung unter das Delikt einer Sachbeschädigung mit einem Strafrahmen von bis zu sechs Monaten oder einer Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen. Erst ab der Wertgrenze von 5.000 Euro kommt das Delikt der schweren Sachbeschädigung mit einem Strafrahmen von bis zu zwei Jahren zu tragen.


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