US-Börsen zur Eröffnung etwas höher

New York (APA) - Die US-Börsen haben am Dienstag kurz nach Handelsbeginn im Plus tendiert. Gegen 16.00 Uhr stieg der Dow Jones Industrial In...

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New York (APA) - Die US-Börsen haben am Dienstag kurz nach Handelsbeginn im Plus tendiert. Gegen 16.00 Uhr stieg der Dow Jones Industrial Index um 70,96 Einheiten oder 0,30 Prozent auf 23.651,74 Zähler. Der S&P-500 Index gewann 5,46 Punkte oder 0,21 Prozent auf 2.606,88 Zähler. Der Nasdaq Composite Index stieg um 4,30 Punkte oder 0,06 Prozent auf 6.882,82 Einheiten.

Im Fokus der Märkte steht die kürzlich begonnene Anhörung des US-Notenbankers Jerome Powell vor dem US-Senat. Powell wurde als neuer Chef der US-Notenbank Fed nominiert. Auch Konjunkturdaten stehen auf der Agenda: Die Preise am US-Häusermarkt, gemessen am Case-Shiller-Index, sind im September so stark gestiegen wie seit mehr als drei Jahren nicht mehr. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die Preise in den zwanzig größten Ballungsgebieten um 6,19 Prozent, wie heute bekannt wurde.

Nach dem gestrigen „Cyber-Monday“ ebenfalls im Fokus von Investoren sind die US-Einzelhändler. Berichten zufolge könnten am Montag knapp 6,59 Milliarden US-Dollar im Online-Handel umgesetzt worden sein. Das wäre damit auch der umsatzstärkste Tag des Jahres für den US-Onlinehandel. Aktien von Amazon fanden sich am Dienstag 0,33 Prozent im Plus. Bei Papieren von Macy‘s stand ein Plus von 0,38 Prozent und bei denen von Kohl‘s ein Plus von 0,42 Prozent.

Unter den Einzelwerten stehen außerdem die Aktien von Emerson und Rockwell Automation im Blick. Der auf Automatisierungstechnik spezialisierte US-Konzern Emerson hat sein zuletzt rund 29 Milliarden US-Dollar (24,3 Milliarden Euro) schweres Übernahmeangebot für Rockwell zurückgezogen. Am Dienstag notierten Emerson 2 Prozent im Plus und Rockwell nahezu unverändert.

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Aktien der US-Bank Wells Fargo fanden sich am Dienstagvormittag mit minus 0,20 Prozent nur leicht in den roten Zahlen. Die immer noch mit den Folgen eines Scheinkonten-Skandals kämpfende US-Großbank soll einem Bericht zufolge einige Firmenkunden bei Währungsgeschäften über den Tisch gezogen haben. Laut dem Wall Street Journal seien höhere Gebühren berechnet worden als vereinbart.

Innerhalb des Nasdaq-100 setzten sich Aktien des Festplattenherstellers Seagate und des Halbleiterriesen Micron Technology mit jeweils knapp 1,4 Prozent plus an die Spitze. Im Dow Jones führten die Papiere des Softwareschwergewichts Microsoft die Gewinnerliste mit einem Plus von 1,17 Prozent an.

~ ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072 ~ APA437 2017-11-28/16:22


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