Merkel wirft Nordkorea Bedrohung der internationalen Sicherheit vor

Berlin (APA/AFP) - Nach dem jüngsten Raketentest Nordkoreas hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) der dortigen Regierung vorg...

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Berlin (APA/AFP) - Nach dem jüngsten Raketentest Nordkoreas hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) der dortigen Regierung vorgeworfen, die internationale Sicherheit zu bedrohen. In einer Erklärung im Kurzbotschaftendienst Twitter sprach Regierungssprecher Steffen Seibert in der Nacht zu Mittwoch von „Nordkoreas neuester Provokation“.

Es sei nun „wichtiger denn je, gegen die Bedrohung der internationalen Sicherheit durch Pjöngjang zusammenzustehen“. Merkel verurteile das Vorgehen Nordkoreas scharf.

US-Präsident Donald Trump und der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe warnten die nordkoreanische Führung derweil, durch die anhaltenden Raketentests die eigene Sicherheit aufs Spiel zu setzen. Nach einem Telefonat veröffentlichten die beiden Politiker eine gemeinsame Erklärung. Darin heißt es: „Die Provokationen des nordkoreanischen Regimes untergraben seine eigene Sicherheit und treiben seine Isolation in der internationalen Gemeinschaft voran.“

Zuvor hatte Nordkorea erneut eine Interkontinentalrakete abgefeuert und sich damit erneut über ein Verbot des UN-Sicherheitsrats hinweggesetzt. Nach Erkenntnissen des US-Verteidigungsministeriums handelte es sich um eine Interkontinentalrakete, die nach nur etwa eintausend Kilometern vor der Ostküste Nordkoreas ins Meer gestürzt sei. Das Geschoss habe keine Gefahr für Nordamerika oder verbündete Nationen dargestellt.

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