Missbrauchsvorwürfe gegen Kindergarten in China teilweise entkräftet

Peking (APA/dpa) - Nach Vorwürfen gegen einen Kindergarten in Peking hat die chinesische Polizei keine Beweise für sexuellen Missbrauch gefu...

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Peking (APA/dpa) - Nach Vorwürfen gegen einen Kindergarten in Peking hat die chinesische Polizei keine Beweise für sexuellen Missbrauch gefunden. Allerdings wurde festgestellt, dass eine festgenommene 22-jährige Lehrerin Kinder mit Nadelstichen bestraft hatte, wenn sie mittags nicht schlafen wollten. Dies berichtete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Die Vorwürfe hatten große Empörung ausgelöst.

Auch war davon die Rede, dass Kinder Pillen oder braunen Saft bekommen hätten, um müde zu werden. Videomaterial von der Überwachungskamera in der betroffenen Klasse war wegen häufiger Stromunterbrechungen allerdings unvollständig, wie Xinhua schrieb. Zwei Frauen wurde vorgeworfen, Gerüchte fabriziert zu haben. Eine wurde festgenommen, die andere von der Polizei verwarnt. Auch sollen Eltern Vorwürfe erfunden haben. Nach den Vorwürfen und wegen vorausgegangener Vorfälle in anderen Kindergärten hatte die Regierung in Peking vergangene Woche eine landesweite Untersuchung eingeleitet.


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