„Der Mann aus dem Eis“: Ötzi-Film kommt in die Kinos

Der Film erzählt eine fiktionale Geschichte um den Tod des als „Ötzi“ bekannt gewordenen Steinzeitmenschen.

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Jürgen Vogel als Ötzi-Figur in "Der Mann aus dem Eis".
© Port au Prince Pictures

Innsbruck – Die Wissenschaft hat die Gletscherleiche Ötzi schon bis ins kleinste Detail erforscht, sogar, was er zuletzt gegessen hat und wie er gestorben sein könnte. Wie er gelebt hat, wird nun erstmals in einem Spielfilm thematisiert. In der deutsch-italienisch-österreichischen Koproduktion „Der Mann aus dem Eis“ schlüpft Jürgen Vogel in die Rolle von Ötzi. Gedreht wurde an Originalschauplätzen in den Alpen.

Die mumifizierte Leiche war 1991 nach mehr als 5.000 Jahren aus dem Eis der Ötztaler Alpen in Südtirol geborgen worden. Auf die Frage, warum er 5.000 Jahre zurück blickt, sagte Regisseur Felix Randau: „Wir schauen in die Vergangenheit, um in die Gegenwart zu sehen. Dabei stellen wir die Frage, ob sich der Mensch in all den Jahren wirklich verändert, weiterentwickelt, hat.“ Die fiktionale Geschichte erzählt, was vor dem Tod Ötzis geschah und spekuliert, warum er ermordet wurde. Die genauen Hintergründe konnten bislang weder archäologisch noch naturwissenschaftlich geklärt werden.

Morgen Donnerstag wird der Film in den Südtiroler Kinos sowie in Deutschland gezeigt. Am Dienstag, dem 5. Dezember, feiert das Drama dann um 20 Uhr im Innsbrucker Metropol-Kino seine Tirol-Premiere. Neben Regisseur Felix Randau wird auch Bergsteigerlegende Reinhold Messner zu Gast sein und ab 19.30 Uhr eine Autogrammstunde geben. Ab 7. Dezember wird der Film in allen Kinos in Österreich gezeigt. (TT.com)


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