Missbrauchsvorwürfe: Tiroler Sportverbände mit Präventionsoffensive

Innsbruck (APA) - Nach den von Nicola Werdenigg öffentlich gemachten Missbrauchsvorwürfen wollen die Vertreter von TiSport (Dachorganisation...

  • Artikel
  • Diskussion

Innsbruck (APA) - Nach den von Nicola Werdenigg öffentlich gemachten Missbrauchsvorwürfen wollen die Vertreter von TiSport (Dachorganisation der 46 Tirol Sportfachverbände), die Dachverbände ASVÖ, ASKÖ und Union eine Präventions- und Bewusstseinsoffensive hinsichtlich sexueller Übergriffe im Sport starten. Dies sei bei einer Präsidiumssitzung des Tiroler Landessportrates am Dienstag beschlossen worden.

„Wir sind betroffen von den Schilderungen ehemaliger Sportlerinnen und Sportler und wollen sicherstellen, dass speziell die jungen Sportlerinnen und Sportler in unseren Vereinen sicher trainieren können“, erklärten TiSport-Präsident Peter Lechner, ASVÖ-Präsident Hansjörg Mader, ASKÖ-Präsident Heinz Öhler und Präsident Günther Mitterbauer von der Sportunion unisono. Grundsätzlich spreche das Präsidium des Landessportrates allen Funktionären, Trainern und Betreuern sein höchstes Vertrauen aus.

Die Initiative des Ministeriums „100% Sport: Für Respekt und Sicherheit - Gegen sexualisierte Übergriffe im Sport“ soll über die Dach- und Fachverbände allen Mitgliedsvereinen zur Verfügung gestellt werden, hieß es in einer Aussendung des Landessportrates. Zudem soll im Februar 2018 eine Informationsveranstaltung zu dem Thema „Sexuelle Übergriffe und Grenzüberschreitungen im Sport“ organisiert werden.


Kommentieren