Mooshaus will im Tourismus mehr als Betten verkaufen

Das 4-Sterne-Superior-Hotel Mooshaus der Gerber Hotelgruppe bietet mehr als Betten nach dem Skifahren.

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Innsbruck, Kühtai –Diesen Sommer hatte die Hoteldirektorin der Gerber Hotelgruppe keinen Urlaub, der Um- bzw. Neubau des Mooshaus musste überwacht werden. Seit Mai wird gebaut, 17 Millionen Euro hat die Renovierung gekostet, bis gestern wurden noch Teppiche verlegt und Toiletten montiert, heute kommen die ersten Gäste an. Im Februar 2016 kaufte die Hoteliersfamilie Gerber den Silzer Hof, schon bald war klar, es müsse etwas Neues, Innovatives entstehen. Gebaut wurde – soweit es ging – mit regionalen Kräften.

„Der Tourismus befindet sich im Wandel“, sagt Mario Gerber, der mit Bruder, Vater und seiner Frau die Familienhotels leitet. „Es geht nicht mehr nur ums Bettenverkaufen, es geht um Innovationen.“ Deshalb gibt es im neuen Mooshaus 4* Superior auch am Dach einen „Endless Sky Pool“, ein Schwimmbad mit mindestens 34 Grad Wassertemperatur, in dem mit freiem Blick auf die Bergwelt des Kühtai quasi endlos geschwommen werden kann. In der „Sky Lounge“ sollen Events der Superklasse stattfinden. Ebenfalls im neuen Mooshaus ist „Das Gerbers“, hier wird derzeit allerdings noch gebaut. Noch bis Montag soll auch das Lokal fertig sein. Alle paar Jahre soll das gastronomische Konzept geändert werden, gestartet wird mit asiatischer Küche. „Danach gibt es vielleicht nepalesische Küche“, überlegt Gerber.

Auch Familien sollen sich im Mooshaus wohlfühlen, es ist alles eingeplant: vom Babypool bis zum Kids Spa, von der Teens Lounge bis zum Kinosaal. Ein weiteres Highlight des Familien-Angebots ist die Ravensburger Spielewelt.

Doch bevor die Gäste kommen, muss noch die Barkarte besprochen werden, Gerber bleibt freundlich. Aus der Tourismuszene ist zu hören, dass Gerber, der auch Hotellerieobmann der Wirtschaftskammer ist, gerne in der Politik gesehen werden würde. Ein derart motivierter Hotelier müsse in den Landtag, heißt es. (ver)

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