Hohe Salve punktet vor allem im Sommer

Der Tourismusverband Kitzbühler Alpen Hohe Salve zog bei der Vollversammlung eine positive Bilanz über das Tourismusjahr.

  • Artikel
  • Diskussion
© SkiWelt Wilder Kaiser - Brixenta

Von Harald Angerer

Hopfgarten –„Es steht keine Abgabenerhöhung an und trotzdem sind so viele gekommen. Das freut mich.“ – Damit startete Obmann Hans-Peter Osl in die Vollversammlung des Tourismusverbandes Kitzbüheler Alpen Hohe Salve am Mittwochabend in der Salvena in Hopfgarten. Er konnte mit seinem Geschäftsführer Stefan Astner den Mitgliedern aus den Orten Hopfgarten, Itter, Wörgl, Angath, Angerberg und Mariastein eine positive Bilanz präsentieren.

„Der vergangene Winter war etwas durchwachsen“, schildert Astner, hier gab es auch ein Minus bei den Nächtigungen von 5,3 Prozent. Wesentlich erfreulicher hingegen die Ergebnisse der Sommer 2016 und 2017. So verzeichnete man bereits im Sommer 2016 ein Plus von 4,8 %, doch dieses Ergebnis konnte man im heurigen Sommer noch einmal übertreffen. Bei den Nächtigungen verbuchten die Touristiker ein weiteres Plus von erneut 4,8 %. „Das ist das beste Nächtigungsergebnis im Sommer seit der Fusionierung der Verbände“, betont Astner.

Der Hauptmarkt ist Deutschland mit 55 Prozent, gefolgt von den Niederlanden mit 18 % und den Österreichern mit 11 %. Einen Schwerpunkt setzt man derzeit im Marketing in Dänemark, hier sei die Region bisher noch schwach vertreten. Dank einer Zusammenarbeit mit der Österreich Werbung ist ein starker Auftritt in Dänemark gelungen, wie Astner erklärt.

Besonders zufrieden zeigt sich Astner mit dem neuen Mobilitätsangebot mit den Österreichischen Bundesbahnen. Gemeinsam mit den drei weiteren Kitzbüheler-Alpen-Verbänden Brixental, St. Johann und Pillerseetal (Kitzbühel ist nicht dabei) hat man eine Kooperation mit den ÖBB abgeschlossen. Damit ist die Gästekarte auch gleichzeitig eine Bahnkarte von Wörgl bis Hochfilzen. „Das Angebot wird extrem stark angenommen“, betont Astner. Das belegt er mit Zahlen. In der Woche von 14. bis 20. August wurde eine Zählung durchgeführt, nicht weniger als 3365 Gäste nutzten das gemeinsame Angebot.

Hier wird es für 2018 noch eine Neuerung geben. Die vier Kitzbüheler-Alpen-Verbände werden eine gemeinsame Gästekarte einführen. Die Zusammenarbeit unter den vier Verbänden sei sehr gut. Trotzdem hat Obmann Osl einen Wunsch: „Meine Vision ist es, dass es irgendwann ein gemeinsames Marketing der gesamten Kitzbüheler Alpen gibt, von Alpbach bis Hochfilzen. Aber noch sind die Kirchtürme ab und an zu hoch.“


Kommentieren


Schlagworte