Vatikan räumt ein: Protokollbruch bei Papst-Besuch in Myanmar

Yangon (Rangun) (APA/dpa) - Der Vatikan hat eingeräumt, dass es beim Papst-Besuch in Myanmar zu einem Bruch mit dem Protokoll gekommen ist. ...

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Yangon (Rangun) (APA/dpa) - Der Vatikan hat eingeräumt, dass es beim Papst-Besuch in Myanmar zu einem Bruch mit dem Protokoll gekommen ist. Franziskus hatte zum Auftakt seiner Reise in dem südostasiatischen Land am Montag zuerst Militärchef Min Aung Hlaing getroffen - noch vor der Begrüßung durch Präsidenten und Regierung.

Die Anfrage, das Treffen vorzuverlegen, sei vonseiten des Militärs gekommen, sagte Vatikan-Sprecher Greg Burke am Mittwoch in Rangun. Erst die Regierungs- und Staatsvertreter zu treffen, „wäre auch aus Sicht des Protokolls sauberer gewesen“. Ursprünglich war das Treffen mit dem General erst am Donnerstag geplant.

Myanmar stand jahrzehntelang unter Militärherrschaft, die Generäle gelten immer noch als heimliche Machthaber. Die Armee wird auch für das brutale Vorgehen gegen die Rohingya-Minderheit verantwortlich gemacht.

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