Insolvenzschutzverband hat bisher knapp 500.000 Personen vertreten

Wien (APA) - Der Insolvenzschutzverband von Arbeiterkammer (AK) und ÖGB hat seit 1999 österreichweit knapp eine halbe Million Arbeitnehmer b...

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Wien (APA) - Der Insolvenzschutzverband von Arbeiterkammer (AK) und ÖGB hat seit 1999 österreichweit knapp eine halbe Million Arbeitnehmer bei Insolvenzverfahren vertreten. Dies teilten AK und ÖGB anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums der Gründung mit. Arbeitnehmer seien meist die größte Gläubigergruppe, wenn Unternehmen in die Insolvenz schlittern.

Der Insolvenzschutzverband (ISA) helfe den Betroffenen, rasch zu ihrem Geld zu kommen. Ausgezahlt werden die ausstehenden Löhne und Gehälter vom Insolvenz-Entgelt-Fonds, der zum größten Teil aus Arbeitgeberbeiträgen finanziert wird. Seit 2006 wurden österreichweit an mehr als 300.000 vom ISA vertretene Arbeitnehmer 2,2 Mrd. Euro ausgezahlt.

Der ISA wurde 1997 gegründet und ist seit 1999 als bevorrechteter Gläubigerschutzverband tätig, das heißt er hat besondere Informations-, Anhörungs- und Mitwirkungsrechte im Insolvenzverfahren. Mitglieder sind der ÖGB und die Arbeiterkammern in jedem Bundesland.

Wichtig für eine rasche und strukturierte Abwicklung sei auch die enge Zusammenarbeit mit den anderen Institutionen, insbesondere dem Insolvenz-Entgeltfonds und den vielen Insolvenzverwaltern in ganz Österreich. Dadurch und verbunden mit der Nutzung technischer Möglichkeiten sei es gelungen, die Erledigungsfristen für die betroffenen Arbeitnehmer von mehr als einem halben Jahr auf durchschnittlich zwei Monate zu reduzieren.

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~ WEB http://www.arbeiterkammer.at

http://www.oegb.at ~ APA225 2017-11-30/12:06


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