Flüchtlinge - Marokko stellt Flugzeuge für Ausreisewillige in Libyen

Abidjan/Rabat/Tripolis (APA/dpa) - Von einem Evakuierungsplan für in Libyen festsitzende Geflüchtete sollen in einem ersten Schritt rund 3.8...

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Abidjan/Rabat/Tripolis (APA/dpa) - Von einem Evakuierungsplan für in Libyen festsitzende Geflüchtete sollen in einem ersten Schritt rund 3.800 Menschen in Tripolis profitieren. Marokko habe zugesagt, Flugzeuge für den Einsatz zu stellen, sagte der Vorsitzende der Afrikanischen Union (AU), Alpha Conde, am Donnerstag zum Abschluss des EU-Afrika-Gipfels in Abidjan, der Wirtschaftsmetropole der Elfenbeinküste (Cote d‘Ivoire).

Die Menschen in dem Lager, darunter viele Frauen und Kinder, würden dort unter unmenschlichen Zuständen leben, so Conde weiter. In Libyen sollen verschiedenen Schätzungen zufolge zwischen 400.000 und einer Million Migranten festsitzen und auf eine Überfahrt nach Europa hoffen. Angesichts der dramatischen Menschenrechtslage und Berichten über Sklavenhandel hatten sich die Teilnehmer des EU-Afrika-Gipfels am Mittwochabend darauf geeinigt, so schnell wie möglich ausreisewillige Migranten auszufliegen.

Der libysche Ministerpräsident Fayez al-Sarraj stimmte dafür zu, dem UNO-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) und der internationalen Organisation für Migration (IOM) Zugang zu den Flüchtlingscamps in seinem Machtbereich zu gewähren.


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