Schwierige Suche nach Einigung auf Berliner G-20-Stahlgipfel

Berlin (APA/Reuters) - Beim G-20-Stahlgipfel in Berlin verläuft die Suche nach einer Lösung im Streit über den Abbau globaler Überkapazitäte...

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Berlin (APA/Reuters) - Beim G-20-Stahlgipfel in Berlin verläuft die Suche nach einer Lösung im Streit über den Abbau globaler Überkapazitäten zäh. „Die Verhandlungen gestalten sich sehr schwierig“, verlautete am Donnerstag aus Teilnehmerkreisen. „Noch wird um eine Einigung gerungen“, sagte ein Insider zur Nachrichtenagentur Reuters.

Kernproblem ist offenbar, dass China als weltgrößter Stahlproduzent sich dagegen sperrt, alle Subventionen in dem Wirtschaftszweig auf den Prüfstand zu stellen, die zu Überkapazitäten beitragen können - auch solche, die nach den Regeln der Welthandelsorganisation WTO erlaubt sind. Das aber wollen den Insidern zufolge alle anderen Teilnehmerländer.

An der Konferenz nahmen neben der EU-Kommission und der OECD die wichtigsten 32 Stahlländer der Welt teil. Allerdings sind lediglich fünf Länder durch einen Minister oder eine Ministerin vertreten. Der Rest, darunter auch die USA und China, schickte Spitzenbeamte. Ziel des Treffens ist es, Wege zum Abbau der weltweiten Überkapazitäten zu finden, die hinter Preisverfall und Dumpingvorwürfen stehen, und einen mit Strafzöllen und Importhürden geführten Handelskrieg zu verhindern.

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