Eisschnelllauf: Olympia-Quali nimmt nun in Nordamerika Fahrt auf

Calgary (APA) - Im Lager der Eisschnellläufer stehen an den folgenden zwei Wochenenden in der Olympia-Qualifikation speziell wichtige Weltcu...

  • Artikel
  • Diskussion

Calgary (APA) - Im Lager der Eisschnellläufer stehen an den folgenden zwei Wochenenden in der Olympia-Qualifikation speziell wichtige Weltcup-Events auf dem Programm. Von Freitag bis Sonntag in Calgary und nächste Woche in Salt Lake City sind schnellere Zeiten zu erwarten als zuletzt in Heerenveen und Stavanger, was für die Pyeongchang-Tickets auf den Einzelstrecken ein entscheidender Faktor ist.

Fünf Österreicher haben für die Bewerbe in der Olympia-Stadt 1988 genannt, angeführt von Vanessa Herzog. Die in Kärnten lebende Tirolerin hat in ihren jüngsten Trainingseinheiten im „Olympic Oval“ an die russischen und niederländischen Herren angedockt. „Die Trainingszeiten und Testrennen sind wirklich erfolgreich gewesen“, sagte die 22-Jährige. Sie bezeichnete das Eis in der Halle der kanadischen Stadt als ihr Lieblings-Eis.

Herzog tritt über 500, 1.000 und 1.500 m an. Besonders gut kam sie bei den Europa-Weltcups auf dem 500er in Schuss, sie ist Dritte der Gesamtwertung. Am Tausender ist die Innsbruckerin Sechste. Über diese Strecken sollte es über den Weltcupstand mit der Olympia-Qualifikation klappen, über 1.500 m setzt Herzog auf eine schnelle Zeit. Zudem sollte Österreichs Vorzeige-Läuferin bei der olympischen Massenstart-Premiere dabei sein.

Über die Zeit möchte auch Linus Heidegger gehen, und zwar über 5.000 m. Eine deutliche Verbesserung seines ÖESV-Rekords scheint Voraussetzung zu sein. Nach langem Kampf mit dem Jetlag fühlt sich der Tiroler bereit dazu. Sein Bewerb wird am Freitag gelaufen, Herzog ist am Samstag (1.000 m) und am Sonntag an der Reihe. Einzelstarts in Calgary absolvieren noch Floris Root (1.000 m/Samstag) und Armin Hager (1.500 m/Sonntag).

10x Wanderausrüstung zu gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.

Den Massenstart lässt Herzog diesmal aus, da sie nach dem Rennen in Heerenveen als Sechste beste Karten hat, einen der in diesem Bewerb 24 Olympia-Plätze zu ergattern. Viola Feichtner, Hager und Heidegger versuchen erneut ihr Glück, sie müssen sich am Samstag für die für Sonntag angesetzten Endläufe qualifizieren. Im Rennverlauf braucht es da auch Glück. Heidegger: „Das ist schon eine ziemliche Lotterie von der Taktik her.“


Kommentieren