Zusammenstöße bei Protesten gegen Duterte auf Philippinen

Mehr als 2000 Demonstranten waren auf den Malacanang-Präsidentenpalast in Manila zumarschiert. Bei Zusammenstößen mit der Polizei soll es Verletzte gegeben haben.

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In Manila kam es zu heftigen Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten.
© AFP

Manila – Bei einer Demonstration gegen eine angestrebte „Revolutionsregierung“ ist es zu Zusammenstößen zwischen Gegnern des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte und der Polizei gekommen.

Mehr als 2000 linksgerichtete Demonstranten waren auf den Malacanang-Präsidentenpalast in Manila zumarschiert, wie örtliche Medien am Donnerstag berichteten. Bei Zusammenstößen mit der Polizei soll es nach Angaben beider Seiten Verletzte gegeben haben. Genaue Zahlen seien aber nicht bekannt.

Im Oktober hatte Duterte damit gedroht, eine „Revolutionsregierung“ auszurufen und alle Regierungsbeamten zu entlassen. Er wolle damit angeblich destabilisierende Kräfte bekämpfen. Später ruderten seine Berater zurück: Der Präsident habe damit lediglich seine Frustration zum Ausdruck bringen wollen, hieß es.

Zustimmung zu revolutionärer Regierung bekundet

Duterte-Unterstützer bekundeten am Donnerstag ihre Zustimmung zu einer revolutionären Regierung. Ihrer Ansicht nach würde sie dem Präsidenten erlauben, die versprochenen Reformen umzusetzen.

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Dutertes harter Anti-Drogen-Kampf ist im Ausland auf scharfe Kritik gestoßen. Seit seinem Amtsantritt Ende Juni 2016 sind fast 4000 Menschen getötet worden. Kritiker weltweit werfen ihm vor, Drogendealer und -konsumenten ohne Prozess ermorden zu lassen. (APA/dpa)


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