EU-Mittel für Burgenland nach 2020 Thema bei Niessl-Besuch in Brüssel

Brüssel/Eisenstadt (APA) - Fördermöglichkeiten für das Burgenland in der EU-Finanzperiode nach 2020 standen am Donnerstag im Mittelpunkt ein...

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Brüssel/Eisenstadt (APA) - Fördermöglichkeiten für das Burgenland in der EU-Finanzperiode nach 2020 standen am Donnerstag im Mittelpunkt eines eintägigen Brüssel-Aufenthalts von Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ). Das Burgenland als ländliche Region brauche auch nach 2020 Strukturfondsmittel, vergleichbar mit dem derzeitigen Status einer Übergangsregion, stellte der Landeshauptmann anlässlich des Arbeitsbesuches fest.

Niessl und Landtagspräsident Christian Illedits (SPÖ) trafen in Brüssel mit EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger und dem Präsidenten des Ausschuss der Regionen (AdR), Karl-Heinz Lambertz, zusammen. Um die Forderung nach einer starken EU-Kohäsionspolitik nach 2020 zu unterstützen, unterzeichneten Niessl und Illedits die Erklärung zur Kampagne „Cohesion Alliance“.

Thema war auch die Schaffung von Fördermöglichkeiten für grenzübergreifende Verkehrsinfrastruktur. Da das Burgenland nicht an jenen Hauptverbindungen liege, die aus dem Fördertopf Connecting Europe Facility (CEF) unterstützt werden, könne es nicht auf die finanziellen Mittel des CEF zugreifen.

Besonders für die Regionen, die an den ehemaligen Eisernen Vorhang grenzen, sei es deshalb wichtig, Fördermöglichkeiten zu schaffen, um diese fehlenden Verbindungen zu schließen, so Niessl beim Gespräch mit Oettinger. „Wir wollen auch nach der Förderperiode 2014-2020 das Maximum an Förderungen für das Burgenland erlösen“, betonte der Landeshauptmann anlässlich seines Brüssel-Besuchs.


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