Serbien hofft auf Anschluss an TurkStream-Pipeline

Belgrad/Moskau (APA) - Nach dem Scheitern des Pipeline-Projekts South Stream im Jahre 2014 hofft Serbien nun auf einen Anschluss an die im B...

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Belgrad/Moskau (APA) - Nach dem Scheitern des Pipeline-Projekts South Stream im Jahre 2014 hofft Serbien nun auf einen Anschluss an die im Bau befindliche TurkStream-Pipeline. Wie die Tageszeitung „Politika“ am heutigen Freitag berichtete, soll russische Finanzhilfe dabei auch ein Thema der Gespräche von Serbiens Präsident Aleksandar Vucic mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin am 19. Dezember in Moskau sein.

Der Belgrader Tageszeitung zufolge würde eine der zwei TurkStream-Pipeline-Strecken (auch „Turkish Stream“) künftig aus der Türkei nach Bulgarien über Serbien weiter nach Ungarn führen. Serbien dürfte in zwei Jahren mit 8 bis 10 Milliarden Kubikmetern Gas aus Russland rechnen können, berichtete „Politika“. Die Baukosten der 420-Kilometer-Pipelinestrecke durch Serbien würden sich dem Blatt zufolge auf 1,7 Mrd. Euro belaufen. Serbien könnte die Pipeline allerdings nur mit russischer Finanzhilfe errichten, sagte Vojislav Vuletic vom Gasverband Serbiens zu „Politika“.

Das gescheiterte South-Stream-Projekt durch Serbien hätte laut früheren Plänen von den Russen mit einem Kredit von etwa 2 Mrd. Euro finanziert werden sollen.

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