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200.000 Euro für die Bundesgrünen geparkt

Rücklagen für Landtagswahl dürften in Entschuldung der Bundespartei fließen. Doch das ist längst nicht alles.

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Bis nächste Woche soll das grüne Sanierungskonzept zum Abbau von fünf Millionen Euro Schulden stehen.
© muehlanger

Von Peter Nindler

Innsbruck –Ursprünglich hatten die Tiroler Grünen rund 700.000 Euro für die Tiroler Landtagswahl 2018 veranschlagt. Doch dann kam die Nationalratswahl dazwischen und das Aus im Parlament. Damit wurden die als finanziell vorbildlich geltenden Bundesgrünen plötzlich zum Sanierungsfall. Die kolportierten Ausgaben für den Bundespräsidentschaftswahlkampf von Alexander Van der Bellen (3,3 Mio. Euro) und die Nationalratswahl (2,5 Mio. Euro) sowie Verbindlichkeiten bei den Landesorganisationen führten zu Schulden in Höhe von fünf Mio. Euro. Ohne Parteiförderung sieht es düster aus, deshalb wird seit Wochen um ein Sanierungskonzept gerungen. Bis Anfang nächster Woche soll es stehen, gestern Abend berieten die Tiroler Grünen über ihren Entschuldungsbeitrag.


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