Korando ist bereit für die zweite Halbzeit

SsangYong spendiert seinem Korando eine Frischzellenkur. Neue Optik und Technik-Updates machen ihn fit für die nächste Runde.

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© Letzner

Zirl –Mit seinen sieben Jahren ist der SsangYong Korando das älteste Modell im Programm des koreanischen Automobilherstellers. Kein Wunder also, dass man eine kurze Lücke im dicht gedrängten Einführungsprogramm dazu nutzte, dem kompakten Bordsteinkraxler eine Frischzellenkur zu spendieren. Im Test musste er zeigen, ob er sich gegen die harte Konkurrenz behaupten kann.

Die neu gestaltete Frontpartie des SsangYong Korando prägt ein breiter Kühlergrill, den zwei Chromlamellen zieren. Er wird von neu gezeichneten Scheinwerfern mit integrierten L-förmigen LED-Tagfahrleuchten eingerahmt. Am Heck des kompakten Grenzgängers sorgen doppelte Endrohre für mehr Wind.

Der Innenraum des Korando empfängt Fahrer und Beifahrer mit angenehmem Gestühl. Die Armaturentafel wurde mittels Chromzierelementen und neuen Applikationen aufgewertet und wirkt, nicht zuletzt dank unterschäumter Materialien, deutlich hochwertiger als im Vorgänger. Ein neues Multifunktionslenkrad erleichtert die Bedienung und die Instrumente sind, auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt, gut beleuchtet und ablesbar.

Angetrieben wurde unser Korando von einem 2,2-Liter-Diesel. Mit seinen 180 PS und einem maximalen Drehmoment von 400 Nm steht der Diesel ordentlich im Saft. Er reagiert sehr spontan auf die Befehle des rechten Fußes. Wenn man ihn allerdings zu forsch behandelt, wird er recht laut. Das Fahrwerk des Korando federt straff und leitet Unebenheiten recht ungefiltert an die Insassen weiter.

Ein Update erhielten auch die Assistenzsysteme des Korando. So gehören ein aktiver Überrollschutz und eine Berganfahrhilfe zur Serienausstattung. Zu haben ist der Korando Limited ab 25.990 Euro. Unser Diesel mit Allradantrieb brachte es auf 28.050 Euro. (luc)


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