Wattens kassierte drei Minuten vor dem Spielende den Ausgleich

Bitter! Anstatt mit drei verabschiedete sich die WSG Wattens mit einem Punkt in die Winterpause. Immerhin hielt die Serie gegen den FC Liefering.

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Wattener Jubel-Duo: Die WSG-Torschützen Milan Jurdik und Benjamin Pranter.
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Innsbruck - Dass Wattens ein Angstgegner der Lieferinger ist, die für gewöhnlich alles andere als Angsthasenfußball spielen, steht außer Frage. Am Freitag führten die Tiroler bis drei Minuten vor Schluss — aber dann ...

Der 5-4-1-Mantel von Wattens-Trainer Thomas Silberberger war schon bald aus der Mode, denn der Lieferinger Führungstreffer durch Szoboszlai (17.) wirbelte allerhand durcheinander. Doch Milan Jurdik, der als Speerspitze fungierte, brachte die Gäste mit etwas Ballglück an der Strafraumgrenze und einem eiskalten Schuss ins kurze Eck zurück ins Spiel (47./8. Saisontor).

Ideengeber Benni Pranter wollte nicht nachstehen, eine Flanke von Flo Toplitsch übernahm der Edeltechniker direkt und besorgte mit seinem siebenten Saisontor die Tiroler Führung (63.). Doch dann spielte den Jung-Bullen Fortune in die Karten: ein kurz ausgeführter Freistoß aus 25 Metern wurde von Romano Schmid übernommen, der abgefälschte Ball landete via Latte im Tor. Pech? Nein, Fußball eben. „Das Ausgleichstor passt in die momentane Situation", meinte Manager Stefan Köck, der sich mit der Leistung aber zufrieden zeigte. Bei der Weihnachtsfeier am Samstag entlässt Trainer Silberberger die Seinen bereits in den kurzen Weihnachtsurlaub: „Schließlich haben sie ihre Sache gut gemacht." (floh)

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