Innsbrucker Bischofsweihe in Olympiahalle hat begonnen

Innsbruck (APA) - In der Innsbrucker Olympiahalle hat Samstagmittag die Bischofsweihe Hermann Glettlers begonnen. Dort, wo normalerweise Spo...

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Innsbruck (APA) - In der Innsbrucker Olympiahalle hat Samstagmittag die Bischofsweihe Hermann Glettlers begonnen. Dort, wo normalerweise Sportveranstaltungen oder Konzerte stattfinden, wurden rund 8.000 Gläubige erwartet. Bereits zwei Stunden vor Beginn der Feier hatte sich die Halle zu füllen begonnen. Unter den Teilnehmern befanden sich höchste kirchliche Würdenträger sowie Polit-Prominenz.

So war neben Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) auch dessen Amtskollege Hermann Schützenhöfer (ÖVP) aus Glettlers steirischer Heimat gekommen. In der Mitte der Halle wurde eine kleine Bühne mit Altar und Ambo aufgebaut, dahinter auch eine Tribüne für die zahlreichen Traditionsverbände und Musikanten.

Um 12.00 Uhr zog Glettler mit zahlreichen Geistlichen und Ministranten im Gefolge in die Halle ein. Kurz vor dem Altarraum wurde er von seinen Eltern und seiner Taufpatin in Empfang genommen, die ihn segneten. „Innsbruck hat lange warten müssen“, erinnerte Salzburgs Erzbischof Franz Lackner dann an die lange Zeit der Sedisvakanz.

Glettler hatte sich laut Angaben der Diözese eine möglichst vielfältige musikalische Gestaltung der Liturgie gewünscht. Rund 400 Musikanten sollen dafür sorgen - darunter etwa der Domchor Innsbruck, der Stiftschor Stams und die Dombläser.

Vor der Olympiahalle war der Andrang am Vormittag beträchtlich. 26 Busse aus allen Teilen Tirols fuhren vor. Auch Hunderte steirische Landsleute nahmen den Weg nach Tirol auf sich, um Glettler an seinem großen Tag die Ehre zu erweisen.


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