Bischofsweihe Glettlers: Wappen nimmt Bezug auf Graz und Innsbruck

Innsbruck (APA) - Hermann Gletter ist am Samstag in der Olympiahalle zum Bischof der Diözese Innsbruck geweiht worden. Bereits im Vorfeld ha...

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Innsbruck (APA) - Hermann Gletter ist am Samstag in der Olympiahalle zum Bischof der Diözese Innsbruck geweiht worden. Bereits im Vorfeld hatte sich der 52-Jährige einen Wahlspruch und ein Wappen ausgesucht. Letzteres nimmt unter anderem auf seine Heimatstadt Graz und seinen Bischofssitz Innsbruck Bezug.

Während die Brücke im oberen linken Feld des Wappens auf die Stadt Innsbruck verweisen soll, befindet sich nebenbei unverkennbar der Grazer Uhrturm, das Wahrzeichen seiner Heimatstadt. Die Uhr zeigt „Zehn vor Zwölf“. Damit soll ausgedrückt werden, dass es „höchste Zeit ist, auf den Ruf Gottes zu hören“. Im linken unteren Feld des Wappenschildes findet sich die bischöfliche Segenshand, die auf die Herkunftsdiözese des Bischofs verweist. Daneben das verwundete Herz Jesu. Das Land Tirol ist seit 1796 dem Herzen Jesu geweiht.

Der Wahlspruch Glettlers - „Euntes Curate et praedicate - Geht, heilt und verkündet“ (Mt. 10, 7f) - knüpfe an das 50-Jahr-Jubiläum der Diözese Innsbruck und den damals begonnenen Weg der Erneuerung an. Aufbrechen und Gehen sei „erste und wichtigste Antwort auf den Ruf Jesu“, so die Begründung. Papst Franziskus verweise immer wieder auf diese ursprüngliche Berufung. Heilen gehöre ebenso zum Auftrag Jesu. Er selbst, seine Botschaft, sein Tod und seine Auferstehung haben uns Menschen Heilung gebracht, hieß es. Und „verkündet!“ soll zeigen, dass es zuerst nicht um Worte gehe, sondern um eine Lebenshaltung, die vom Evangelium geprägt ist.


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