Das Unterland regiert die Eishockey-Eliteliga

Schaut man auf die letzten Ergebnisse und die Tabelle der Eliteliga, drängt sich ein Schluss auf: Das Unterland regiert derzeit die Liga. Ku...

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Gegen Wattens doppelt erfolgreich: Ex-HCI-Crack Dani Mitterdorfer ist wieder zurück bei den Kundler Krokodilen.
© Michael Kristen

Schaut man auf die letzten Ergebnisse und die Tabelle der Eliteliga, drängt sich ein Schluss auf: Das Unterland regiert derzeit die Liga. Kundl feierte am Freitag in Wattens einen 5:1-Kantersieg, während Kufstein Zirl sogar mit 7:1 abfertigte.

Der klare Sieg in Wattens ist für Kundls Obmann Gerhard Maier ein Indiz, dass man die leidige Auswärtsschwäche endgültig überwunden hat: „Man kann sagen, dass wir uns in der Fremde jetzt akklimatisiert haben." Das deutliche Ergebnis sei auch leistungsgerecht gewesen: „Wir haben das Spiel in die Hand genommen und eine super Leistung geboten."

Mit Königstransfer Dani Mitterdorfer, der fast die ganze bisherige Saison verletzt ausgefallen ist, kehrte eine wichtige Säule ins Spiel der Krokodile zurück: „Er ist unser Fels in der Brandung hinten drinnen." Aber auch offensiv gab der Ex-HCI-Crack seine Visitenkarte ab und traf gleich zweimal. Bei Gegner Wattens war man naturgemäß unzufrieden. „Unser Powerplay ist momentan nicht ligatauglich", haderte Kapitän Lukas Schwitzer.

Wie bei Kundl geht es auch bei Rivale Kufstein nach dem vierten Sieg in Serie bergauf. Lohn dafür: Platz zwei, zwei Punkte hinter Kundl. Die Lunte ist also gelegt für ein explosives Unterländer-Derby am Freitag. „Es wird heiß hergehen", freut sich Kufsteins Obmann Gerhard Wilhelm schon auf das Bezirksderby. (a.m.)

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