Gauland: Ich habe mich in die Pflicht nehmen lassen

Hannover (APA/dpa) - Der neue AfD-Vorsitzende Alexander Gauland hat die Wahl an die Spitze der Partei nach eigenen Worten nicht angestrebt. ...

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Hannover (APA/dpa) - Der neue AfD-Vorsitzende Alexander Gauland hat die Wahl an die Spitze der Partei nach eigenen Worten nicht angestrebt. „Ich habe mich in die Pflicht nehmen lassen“, sagte er am Samstagabend beim Parteitag in Hannover. Er wäre gerne stellvertretender Vorsitzender geworden. Die Partei sei bei der Wahl des Vorstands aber in einer gefährlichen Situation gewesen.

Gauland war im dritten Wahlgang für den Co-Vorsitz neben dem zuvor bestätigten Jörg Meuthen angetreten. Er war dann einziger Kandidat und erhielt 68 Prozent der Stimmen. Zuvor waren zwei Wahlgänge für den Co-Vorsitz ohne Ergebnis geblieben, weil weder der Berliner Landeschef Georg Pazderski noch seine überraschend angetretene Gegenkandidatin, die schleswig-holsteinische Landesvorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein, eine ausreichende Mehrheit bekamen.

Gauland und Meuthen kündigten an, die Partei zusammenhalten zu wollen. Meuthen sagte, der Ausgang der Wahl sei so nicht erwartet worden; es sei aber ein „gutes und ehrliches Ergebnis“. Die AfD sei nicht gespalten. Es sei völlig normal, dass es unterschiedliche Flügel gebe.

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