Pkw gegen Bus - Reiseleiterin und Buschauffeur schwer verletzt

Minihof-Liebau (APA) - Bei den beiden Schwerverletzten des Busunfalls, der sich in der Nacht auf heute, Sonntag, im Südburgenland ereignet h...

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Minihof-Liebau (APA) - Bei den beiden Schwerverletzten des Busunfalls, der sich in der Nacht auf heute, Sonntag, im Südburgenland ereignet hat, handelt es sich laut Rot-Kreuz-Einsatzleiter Chris Janics um den Buschauffeur und die Reiseleiterin. Der Mann war im Fahrzeug eingeklemmt und wurde von der Feuerwehr geborgen. Ein Mann und eine Frau, die in einem Pkw unterwegs waren, kamen bei dem Unfall ums Leben.

„Der Einsatz ist sehr diszipliniert und sehr ruhig verlaufen“, schilderte Janics am Sonntagvormittag der APA. „Bei der Erstalarmierung hieß es, dass es einen Busunfall gegeben habe, an dem auch ein Pkw beteiligt war und dass zwei Personen eingeklemmt sind.“ Das Ausmaß des Unfalls - 45 beteiligte Personen - sei zu dem Zeitpunkt allerdings noch unklar gewesen. „Wir wussten nicht, ob es ein Groß- oder vielleicht nur ein Kleinbus ist bzw. wie viele Insassen beteiligt sind.“

An Ort und Stelle habe man sich einen Überblick verschafft. Die Schwerverletzten wurden in den Schockraum der Krankenhäuser Oberwart bzw. Feldbach gebracht. Anschließend wurden die Unfallbeteiligten im Feuerwehrhaus mit Tee und Decken versorgt. „Aufgrund der Witterung haben wir bereits im Vorfeld viele Decken mitgenommen. Der Notarzt hat im Feuerwehrhaus die Leichtverletzten versorgt“, berichtete der Einsatzleiter. Zwölf Personen mussten in die Krankenhäuser Feldbach und Güssing gebracht werden.

Insgesamt waren 32 Sanitäter des Roten Kreuzes, fünf Feuerwehren, zwei praktische Ärzte, ein First Responder (speziell ausgebildeter Ersthelfer, Anm.), die Schnelleinsatzgruppe Jennersdorf, neun Rettungswagen aus dem Burgenland und der Steiermark, ein Notarztwagen aus Güssing, ein Notarzteinsatzfahrzeug aus Feldbach und die Polizei im Einsatz.

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