Lauda kann sich keine Rückkehr als TV-Experte vorstellen

Die Entscheidung, als RTL-Fachmann hinzuschmeißen, sei relativ spontan gefallen, nämlich in der Nacht zuvor. Lauda begründete das auch mit einer Doppelbelastung.

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Niki Lauda (r.) mit Mercedes-Pilot Lewis Hamilton. Lauda will sich auf seine Rolle als Aufsichtsratschef bei Mercedes konzentrieren.
© GEPA pictures/ XPB Images

Wien – Niki Lauda will laut eigenen Worten nie wieder als TV-Experte arbeiten. „Ja, ganz sicher. Eine Rückkehr kann ich mir nicht vorstellen“, sagte der dreifache Weltmeister der deutschen Boulevardzeitung Bild am Sonntag. Lauda hatte nach dem Formel-1-Saisonfinale vergangene Woche nach 21 Jahren seine Zeit als RTL-Fachmann für beendet erklärt.

„Diesen Schritt habe ich mir gut überlegt und die endgültige Entscheidung, dies am Sonntag zu verkünden, fiel in der Nacht zuvor, also relativ spontan“, sagte Lauda. Seinen Entschluss begründete der 68-jährige Wiener auch mit der Doppelbelastung durch seine Rolle als Team-Aufsichtsratschef des Mercedes-Rennstalls.

Die Aufgabe bei Mercedes will Lauda zumindest bis Ende 2020 weiter erfüllen, daher werde er auch künftig bei den Formel-1-Rennen an der Strecke sein. Wer sein Nachfolger vor dem RTL-Mikrofon wird, sollte der deutsche Privatsender erneut die Übertragungsrechte für die Rennserie erhalten, sei ihm „eigentlich egal“, sagte Lauda. (APA/dpa)

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