Übung in Eisenstädter Spital: Schweres Busunglück als Übungsszenario

Eisenstadt (APA) - Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder hat am Samstag in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz eine groß angelegte Katastro...

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Eisenstadt (APA) - Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder hat am Samstag in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz eine groß angelegte Katastrophenübung durchgeführt. Übungsszenario war ein schweres Busunglück mit 30 zum Teil schwer verletzten Personen. Die Übung wurde vor einigen Wochen geplant. Wie schnell der Ernstfall eintreten kann, zeigte sich Stunden später bei einem schweren Verkehrsunfall im Südburgenland.

Rund 140 Mitarbeiter des Krankenhauses in Eisenstadt waren im Rahmen der Übung auf den Beinen. Sechs Personen wurden im Schockraum mit „hochgradigen Verletzungsmustern“ behandelt. „Die Landessicherheitszentrale Burgenland wurde über die Katastrophenübung informiert und hätte etwa den Notarzthubschrauber während der Übung nach Wr. Neustadt geschickt. Im Fall der Fälle wäre der Schockraum aber selbstverständlich rasch geräumt gewesen“, sagte Pressesprecherin Andrea Michlits-Makkos am Sonntag zur APA.

Die Übung wurde von 7.00 bis 14.00 Uhr durchgeführt. Die „Verletzten“ wurden vom Roten Kreuz geschminkt. Durch die realistischen Wunden sei es den Krankenhausmitarbeitern möglich gewesen, eine möglichst reale Situation zu erleben. Wie im Ernstfall waren auch bei der Übung sämtliche Berufsgruppen und Bereiche des Spitals involviert, hieß es in einer Presseaussendung.

„Diese Übung wurde wirklich in großem Stil angelegt und übertrifft die Dimension in vielen anderen größeren Spitälern. Ich bin sehr stolz auf alle, die geholfen haben, den Ernstfall zu üben und insbesondere auch auf jene, die an der Planung beteiligt waren“, so Gesamtleiter Robert Maurer.

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