Mindestens 22 Tote bei Bombardements auf Rebellen-Bastion in Syrien

Damaskus (APA/dpa) - Bei Bombenangriffen der syrischen Luftwaffe östlich der Hauptstadt Damaskus sind nach Berichten von Menschenrechtlern m...

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Damaskus (APA/dpa) - Bei Bombenangriffen der syrischen Luftwaffe östlich der Hauptstadt Damaskus sind nach Berichten von Menschenrechtlern mindestens 22 Menschen getötet worden. Unter den Opfern der mindestens 18 Angriffe in der von Rebellen kontrollierten Region Ost-Ghouta am Sonntag seien 17 Zivilisten, berichtete die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Damit seien seit Mitte November in dem umkämpfen Gebiet nach Zählung der Beobachtungsstelle etwa 180 Unbeteiligte getötet worden. Die überwiegend islamistischen Aufständischen in Ost-Ghouta werden seit vier Jahren von Regierungstruppen belagert. Dort sind nach UN-Angaben rund 400.000 Menschen eingeschlossen. Hilfskonvois der Vereinten Nationen kommen nur selten durch. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein, hatte der syrischen Führung im Oktober indirekt vorgeworfen, die Menschen möglicherweise absichtlich hungern zu lassen.

Vor einigen Tagen hatte UN-Vermittler Staffan de Mistura mitgeteilt, dass die Regierung von Präsident Bashar al-Assad einer lokalen Waffenruhe zugestimmt habe. Die Enklave gehört im syrischen Bürgerkrieg zu den umkämpftesten Gebieten.

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