Medien - Seehofer verzichtet auf Spitzenkandidatur

Berlin (APA/Reuters) - Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer ist Medienberichten zufolge zum Verzicht auf die Spitzenkandidatur fü...

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Berlin (APA/Reuters) - Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer ist Medienberichten zufolge zum Verzicht auf die Spitzenkandidatur für die Landtagswahl im kommenden Jahr bereit. Seehofer wolle das Regierungsamt vor der Wahl abgeben, aber Vorsitzender der CSU bleiben, berichtete etwa die „Augsburger Allgemeine“ am Sonntag unter Berufung auf Parteikreise.

Demnach soll sein Rivale, Landesfinanzminister Markus Söder, Spitzenkandidat werden. Eine Gegenkandidatur von Innenminister Joachim Herrmann werde es nicht geben.

Der Bayerische Rundfunk berichtete dagegen, es sei offen, ob es am Montag bei einer Abstimmung der CSU-Fraktion im Landtag zu einer Kampfkandidatur komme. Vor der Abstimmung wird mit Spannung eine Erklärung Seehofers über seine eigene Zukunft erwartet.

Ein CSU-Sprecher nahm am Sonntagabend keine Stellung zu den Berichten. Seehofer beriet sich weiter mit anderen Vertretern der Partei über das weitere Vorgehen. Er steht unter Druck, weil die CSU bei der Bundestagswahl überraschend schwach abschnitt und 2018 bei der Landtagswahl unbedingt ihre absolute Mehrheit im Landtag verteidigen will.

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