Buhs und Bravos zum Abschluss der „Ring“-Trilogie im TaW

Wien (APA) - Viele Buhs und ebenso viele Bravos standen am Ende des Experiments des Theaters an der Wien (TaW), Richard Wagners „Ring des Ni...

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Wien (APA) - Viele Buhs und ebenso viele Bravos standen am Ende des Experiments des Theaters an der Wien (TaW), Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ auf drei statt vier Abende und neun statt 15 Stunden zu kürzen. Während das RSO unter Constantin Trinks am Ende des dritten Teils „Brünnhilde“ heute Abend ebenso umjubelt wurde wie ein Gutteil der Sänger, sah sich das Regieteam auch mit Widerspruch konfrontiert.

Die deutsche Regisseurin Tatjana Gürbaca hatte mit ihrer Dramaturgin Bettina Auer und Trinks gemeinsam drei neue Abende geschaffen, die sich unter den Titeln „Hagen“, „Siegfried“ und „Brünnhilde“ auf die dritte Generation der „Ring“-Figuren fokussierten, dabei allerdings ganz wagnersche Originalmusik verwendeten, deren Szenen allerdings neu zusammengesetzt wurden. Auch das Orchester musste im verhältnismäßig kleinen TaW auf die von der Instrumentierung her reduzierte Fassung von Alfons Abbass aus 1905 zurückgreifen. Das Gesamtergebnis eines entschlackten „Rings“ gefiel aber am Ende offensichtlich nur einem Teil des Publikums.

(A V I S O - Die APA wird morgen, Montag, eine ausführliche Kritik versenden.)

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