Osttirol

Osttiroler Krampusse waren bisher brav

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Von Catharina Oblasser...

Von Catharina Oblasser

Lienz –Die heurige Saison für Krampusse, Kleibeife und Tischziacher neigt sich dem Ende zu. Heute, am letzten Tag, stehen noch einige wenige Veranstaltungen auf dem Programm, dann wird ausgeläutet. Gar zu wild haben es die Krampusse in Osttirol bis jetzt nicht getrieben, erklärt Bezirkspolizeikommandant Silvester Wolsegger.

„Wir haben bis dato keine Zwischenfälle mit Fremdverschulden zu verzeichnen“, teilte Wolsegger gestern Nachmittag mit. Am 2. Dezember hatte sich ein Kind bei einer Krampusveranstaltung den Kopf an den Absperrgittern angeschlagen. „Das war aber nicht auf äußere Einwirkungen zurückzuführen“, sagt der Polizeikommandant.

Auch im Bezirkskrankenhaus Lienz hielt sich der Andrang im Verhältnis zu früheren Jahren in Grenzen. 39 Patienten sind bisher in Folge von Krampusveranstaltungen hilfesuchend ins Spital gekommen, bilanziert BKH-Sprecher Andreas Mayr: sieben Frauen und 32 Männer. „In 27 Fällen hat es sich um Zuschauer gehandelt, zwölfmal waren es Krampusse“, sagt der Arzt. Meist hatten die Betroffenen leichte Verletzungen und konnten ambulant behandelt werden. Drei Personen wurden stationär aufgenommen.

Heute um 18.30 Uhr ziehen die kleinen Krampusse in der Lienzer Innenstadt ein, in St. Jakob gibt es ab 19 Uhr einen Krampusschaulauf und in Kals wird ab 20 Uhr ausgeläutet. Auch in Matrei ziehen heute Abend die wilden Gesellen durch den Ort, dort hat es vor einigen Jahren einen Unfall mit schweren Verletzungen gegeben. „Wir richten unser Augenmerk auf Matrei“, sagt Kommandant Wolsegger. „Aber das tun wir auch bei allen anderen Krampusläufen im Bezirk.“

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Catharina Oblasser

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