EU

Zustimmung zum Euro auf höchstem Stand seit 2002

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Eine Befragung von 17.547 Personen ergab, das die Zustimmung zum Euro in den 19 Staaten der Eurozone bei 64 Prozent liegt.

Brüssel – Die Zustimmung zur Gemeinschaftswährung ist in den Euro-Ländern einer Studie zufolge auf den höchsten Stand seit 15 Jahren gestiegen. 64 Prozent der befragten Menschen in den 19 Staaten der Eurozone glauben laut einer am Mittwoch im Auftrag der Europäischen Kommission veröffentlichten Studie, dass die Gemeinschaftswährung gut für ihr Land ist.

Im Vorjahr waren lediglich 56 Prozent dieser Meinung. 74 Prozent der Befragten halten zudem den Euro für eine gute Sache für die gesamte EU.

Zustimmung in Österreich durchschnittlich

In Österreich liegt die Zustimmung zum Euro mit 64 Prozent genau im Eurozonen-Durchschnitt. Sie ist gegenüber dem Vorjahr um 3 Punkte gefallen. Neben Österreich ist die Zustimmung nur noch in Lettland zurückgegangen. 73 Prozent – minus 1 Prozentpunkt – der Österreicher halten den Euro zudem gut für die EU. Im Eurozonen-Schnitt sind es 74 Prozent, ein Plus von 7 Punkten.

Am beliebtesten ist der Euro in Irland (85 Prozent), Litauen (82 Prozent) und Deutschland (76 Prozent, plus 12 Punkte), unbeliebt vor allem in Lettland (36 Prozent), Italien (45 Prozent) und Zypern (48 Prozent). Befragt wurden insgesamt 17.547 Personen. (APA/dpa)