Stadtgemeinde bemüht sich um bessere Öffi-Abstimmung
Nach Fahrplanwechsel und Innenstadtumgestaltung „greifen Linien und die Taktung nicht mehr ineineinander“, so BM Weirather.
Von Alexander Paschinger
Imst –„Das passt hinten und vorne nicht mehr zusammen“, kennt der Imster Bürgermeister Stefan Weirather die Problematik. Die vier Imster Stadtlinien würden sich seit dem Umbau in der Imster Innenstadt und den daraus resultierenden neuen Linienführungen sowie mit dem neuen ÖBB-Winterfahrplan nicht mehr ineinanderfügen. „Da kommt der Bus fünf Minuten nach Abfahrt des Zuges zum Bahnhof, andere müssen zwei Stunden auf eine innerstädtische Verbindung warten“, so Weirather. Die Stadt bemühe sich derzeit, mit Postbus und dem Busunternehmen Auderer das Angebot zu analysieren. „Wir wollen mehr Effizienz.“ Im Jänner oder spätestens Februar sollte es einen verbesserten Öffi-Verkehr geben, der wieder ineinandergreift.
Zuletzt hatte StR Friedl Fillafer im Gemeinderat das Problem der nicht abgestimmten Öffis angesprochen. Auch VBM Gebi Mantl kritisierte, dass man für die 200.000 Euro, die Imst hier zahle, mehr verlangen müsse.
„Vor 2008 fuhr der Stadtbus einmal in der Stunde und kostete uns 50.000 Euro“, so Weirather. Seitdem sind aber auch die Umlandgemeinden und die Talschaften im VVT-System dabei. „Das muss jetzt besser abgestimmt werden“, so der Stadtchef. Auch hätte er gerne einmal Fahrgastzahlen auf dem Tisch. Die sei der VVT schuldig geblieben.
Aus dem VVT heißt es zur TT, dass es am 30. Jänner einen Öffi-Treff mit LHStv. Ingrid Felipe in Imst geben werde, bei dem Wünsche und Anregungen gehört werden.