Friseur in Wien vor 14 Monaten erschossen: 20.000 Euro Belohnung

Am 16. November 2016 wurde ein 46-jähriger Friseur in seinem Geschäft in Wien von einem Unbekannten erschossen. Von dem Täter fehlt noch immer jede Spur.

Die Polizei am Tatort: Am 16. November wurde in dem Friseursalon ein 46-Jähriger mit mehreren Schüssen getötet.
© APA/Georg Hochmuth

Wien – Seit rund 14 Monaten ungeklärt ist der Mord an einem Friseur in Wien-Meidling. Bereits vor einem Jahr wurden 20.000 Euro Belohnung für Hinweise ausgelobt, zweckdienliche gingen nicht ein, alle Ermittlungsansätze verliefen bisher ergebnislos. Die Wiener Polizei erinnert nun an die Belohnung, auch serbische Medien wurden darüber informiert, da zahlreiche Indizien Richtung Serbien deuten.

Der Täter hatte am 16. November 2016 kurz nach 11.00 Uhr den Salon in der Wienerbergstraße betreten. Er sprach den Eigentümer in gebrochenem Deutsch an, zog eine Waffe und gab mehrere Schüsse auf den 46-Jährigen ab. Das Opfer starb im Krankenhaus. Eine Angestellte und eine Kundin waren im Nebenraum. Sie beschrieben den Täter als 1,70 Meter groß und zwischen 40 und 50 Jahre alt. Der 46-Jährige lebte zum Tatzeitpunkt getrennt von seiner langjährigen Lebensgefährtin, die aus Serbien stammt.

Tatverdacht oder Tatmotiv ist bisher keines bekannt. Die sichergestellten Munitionsteile wurden durch das Bundeskriminalamt forensisch ausgewertet, dadurch wurde die Tatwaffe eruiert: Es handelt sich um eine Pistole serbischen Fabrikats der Marke Crvena Zastava mit dem Kaliber 9 mm.

Die ausgelobten 20.000 Euro stammen von der Innung der Wiener Friseure und dem Verein der Freunde der Wiener Polizei. Hinweise - auch anonym - nimmt das Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01/31310-33800 oder per E-Mail an hinweise-mordfall@bmi.gv.at entgegen. (APA)

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