Crowdfunding verbuchte 2017 Rekordjahr

Heimische Crowdfunding-Plattformen wickelten 2017 mehr als 200 Projekte ab. Das Investitionsvolumen stieg dabei um rund 50 Prozent auf 28 Mio. Euro.

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© BANG

Wien –Fußball-Klubs, Weingüter, Photovoltaik-Produzenten bis hin zu Immobilien-Projekten: Immer öfter würden österreichische Unternehmen als Finanzierungsalternative auf Crowdfunding setzen. Laut aktuellen Daten des Crowdfunding- und Crowd­investing-Vergleichsportals CrowdCircus.com konnten österreichische-Plattformen 2017 mit über 200 Projekten ein aggregiertes Volumen von 28,8 Mio. Euro über den „Schwarm“ finanzieren.

Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Marktwachstum von 46,8 Prozent. Davon flossen knapp 26,5 Millionen Euro bzw. 92 Prozent in Rendite-fokussierte „Crowdinvesting“-Projekte (Eigenkapital-, Anleihe- und Hybridkapital-Projekte). Der Rest fiel auf so genanntes Spenden- und Belohnungs-basiertes Crowdfunding.

Insgesamt 18 unterschiedliche österreichische Crowdfunding-Plattformen waren laut CrowdCircus.com 2017 mit Projekten aktiv auf dem Markt vertreten. Knapp drei Viertel des Gesamtmarktvolumens entfiel dabei auf die Top-5-Plattformen Conda, dagobertinvest, Home Rocket, Green Rocket und Rendity.

Besonders beliebt, so das Vergleichsportal in seiner Aussendung, waren im vergangenen Jahr Immobilien-Crowdinvesting-Projekte: 13,8 Millionen Euro können allein diesem Segment zugeordnet werden. Der Markt wird aktuell von fünf spezialisierten Plattformen serviciert, die 2017 insgesamt 45 Projekte abwickelten.

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Mit einem Projektvolumen von mehr als 1,2 Millionen Euro befindet sich das – von Herrmann Maier und Rainer Schönfelder beworbene – Tourismus-Crowdfunding-Projekt „COOEE alpin Hotels“ auf Rang 1 der 2017 abgewickelten Projekte. (TT)


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