Leitbörsen in Fernost schließen einheitlich im Minus

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Dienstag einheitlich mit klar tieferer Tendenz geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio v...

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Dienstag einheitlich mit klar tieferer Tendenz geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio verlor 337,37 Zähler oder 1,43 Prozent auf 23.291,97 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel um 359,60 Zähler (minus 1,09 Prozent) auf 32.607,29 Einheiten. Der Shanghai Composite gab um 34,99 Punkte oder 0,99 Prozent auf 3.488,01 Punkte nach.

Auch die Märkte in Indien und Australien zeigten sich merklich schwächer. Der Sensex 30 in Mumbai notierte zuletzt bei 36.033,73 Zählern mit minus 249,52 Punkten oder 0,69 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney gab um 52,3 Zähler oder 0,85 Prozent auf 6.135,30 Einheiten nach.

Die Anleger an den Märkten in Fernost dürften heute Kasse gemacht haben, nachdem bereits am Vorabend Gewinnmitnahmen die Indizes der New Yorker Börse belastet hatten.

In Japan zeigten saisonbereinigte Daten, dass die japanischen Einzelhandelsumsätze im Dezember 2017 verglichen mit dem Vorjahresmonat um 3,6 Prozent gestiegen sind. Dies übertraf den prognostizierten Anstieg von 1,8 Prozent deutlich. Aktien aus dem Handelssektor tendierten heute dennoch deutlich tiefer. Die Anteilsscheine des Branchenschwergewichts Fast Retailing gaben um 2,25 Prozent nach. Der Kurs von Rakuten ging sogar um mehr als 3 Prozent nach unten.

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Außerdem wurde am Dienstag bekannt, dass Toyota erneut der weltweit zweitgrößte Autokonzern ist. Der japanische Hersteller konnte den globalen Absatz im vergangenen Jahr um 2,1 Prozent auf 10,38 Millionen Autos erhöhen, wie Toyota mitteilte. Der Volkswagenkonzern konnte jedoch 10,74 Millionen Fahrzeuge in aller Welt absetzen und damit so viele wie nie zuvor. Damit liegt VW das zweite Jahr in Folge vor dem japanischen Konkurrenten. Die Aktien von Toyota schlossen um geringe 0,18 Prozent tiefer.

An den chinesischen Börsen sorgten vor allem Unternehmensmeldungen für Impulse. So sprangen etwa die Aktien des Hotelentwicklers Wanda um 22,22 Prozent nach oben. Mehrere Investoren sollen eine Übernahme von 14 Prozent einer Gewerbeimmobilie der Wanda-Gruppe vorbereiten, hieß es in Medienberichten.

Die Krankenversicherungsgesellschaft Ping An hat bekannt gegeben, dass der Antrag auf eine Abspaltung des Gesundheits- und Technologiesektors genehmigt worden sei. Über die Pläne war bereits früher berichtet worden. Heute gaben die Aktien von Ping An um 0,50 Prozent nach.


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