Impuls hat Parteiförderung abgerufen

Es dürfte noch nicht der letzte Akt im Parteiförderungsdrama zwischen Impuls Tirol und Vorwärts sein. Doch am Montag haben Hans Lindenberger...

Es dürfte noch nicht der letzte Akt im Parteiförderungsdrama zwischen Impuls Tirol und Vorwärts sein. Doch am Montag haben Hans Lindenberger, Maria Zwölfer und Josef Schett nachträglich die Parteiförderung von rund 750.000 Euro für 2017 abgerufen. Der Landtag hat dies durch ein Anlassgesetz ermöglicht. Vorwärts erhält diese Summe und auch nicht ausstehende 210.000 Euro für 2016. Schett und Zwölfer, die zwischenzeitlich von einem eigenen und nicht mehr von Lindenberger-Anwalt Hermann Holzmann vertreten werden, haben diese Summe bereits anerkannt.

FPÖ-Spitzenkandidat und Parteiobmann Markus Abwerzger warnt vor einem Stillstand im Land, sollte die ÖVP die Koalition mit den Grünen fortsetzen oder zur SPÖ wechseln. „Offenbar werden nach dem Motto ,alle gegen die FPÖ‘ die letzten vier Wochen Wahlkampf eingeläutet, denn wir sind die einzige Reformkraft.“ Für Abwerzger wolle die ÖVP und dort vor allem der Arbeitnehmerflügel keine Veränderung im Land und habe deshalb kein Interesse an einem starken Koalitionspartner.

Der ÖVP-Nationalratsabgeordnete Hermann Gahr (VP) bleibt weiterhin Südtirol-Sprecher der Volkspartei. Ob er wieder Vorsitzender des Südtirol-Ausschusses wurde, steht allerdings noch nicht fest. Offenbar beanspruchen die Freiheitlichen den Vorsitz, doch für die Landeshauptleute Günther Platter und Arno Kompatscher (Südtirol) führt an einem Ausschussvorsitzenden Hermann Gahr kein Weg vorbei. (pn)


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