Grippe zwingt immer mehr Menschen ins Bett

Wien (APA) - Influenza oder mit weniger schweren Symptomen verlaufende grippale Infekte zwingen immer mehr Menschen ins Bett. In der vergang...

Wien (APA) - Influenza oder mit weniger schweren Symptomen verlaufende grippale Infekte zwingen immer mehr Menschen ins Bett. In der vergangenen Woche ist die Zahl an Neuerkrankungen beträchtlich gestiegen. In Wien wurden nach Angaben des städtische Grippemeldedienstes rund 12.800 Neuinfektionen registriert, um 2.700 mehr als in der Woche davor.

„Auch in der letzten Woche konnte eine weitere starke Zunahme der Influenzavirus-Aktivität beobachtet werden“, berichtete das Diagnostische Influenza Netzwerk Österreich (Dinö) am Dienstag in einer Aussendung. 73 Prozent aller Einsendungen aus dem Stichproben-Erfassungssystem seien Woche positiv auf Influenza getestet worden.

Die Influenza-Erkrankungen sind zu rund drei Viertel der Fälle auf den Virustyp B der Linie Yamagata zurückzuführen. Der Vierfachimpfstoff, der dagegen schützt, ist ausverkauft.

„Auch in Europa ist die Influenzavirus Aktivität weiterhin auf hohem Niveau. Auch in den östlichen Ländern Europas kann nun eine stark zunehmende Influenzavirus Aktivität beobachtet werden. Das maximale Niveau der Grippeaktivität in Europa dürfte noch nicht erreicht sein“, warnte das Dinö.


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