Warschauer Börse geht klar tiefer aus dem Handel

Warschau (APA) - Die Warschauer Börse ist am Dienstag mit klar tieferen Notierungen aus dem Handel gegangen. Der WIG-30 büßte 1,11 Prozent a...

Warschau (APA) - Die Warschauer Börse ist am Dienstag mit klar tieferen Notierungen aus dem Handel gegangen. Der WIG-30 büßte 1,11 Prozent auf 2.946,44 Einheiten ein. Der breiter gefasste WIG gab 0,92 Prozent auf 66.153,16 Punkte nach.

Europaweit ging es heute klar bergab. Marktteilnehmer verwiesen auf weiter steigende Anleihenzinsen als Belastungsfaktor. Zudem wird bereits auf das Ergebnis der Zinssitzung der US-Notenbank gewartet. Diese beginnt heute, das Resultat wird am Mittwochabend bekanntgegeben. Marktteilnehmer und Analysten erwarten vorerst keine weitere Zinserhöhung.

Erfreuliche Zahlen zum polnischen Wirtschaftswachstum lieferten keine Unterstützung für den Aktienmarkt. Im abgelaufenen Jahr 2017 wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes um 4,6 Prozent, wie das polnische Statistikamt bekanntgab. Das war das stärkste Wachstum seit 2011, heißt es in einer ersten Reaktion der Erste Group. Der Treiber für das Wachstum sei die heimische Nachfrage gewesen, schreiben die Erste-Analysten.

Im WIG-30 gab es am Dienstag auf breiter Front deutliche Abschläge zu verzeichnen. Besonders hart erwischte es Bank- und Versorgerwerte. Unter den Bankwerten verzeichneten mBank (minus 2,56 Prozent), Bank Zachodni WBK (minus 2,57 Prozent) und ING Groep (minus 3,41 Prozent) die größten Kursverluste.

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Kursverluste verbuchten auch Bank Millenium (minus 0,31 Prozent), dagegen erhöhten sich die Papiere der Bank Handlowy um moderate 0,36 Prozent. Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben jüngst in einer Studie ihre Empfehlung für beide Titel von „Buy“ auf „Hold“ reduziert, die jeweiligen Kursziele wurden jedoch erhöht.

Die beiden Versorgerwerte Enea (minus 2,62 Prozent) und Energa (minus 2,90 Prozent) schlossen ebenfalls klar im roten Bereich.

~ ISIN PL9999999987 ~ APA489 2018-01-30/17:37


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