Sieben zerstückelte Leichen im Süden von Mexiko entdeckt

Knapp 30.000 Menschen wurden 2017 in Mexiko ermordet – mindestens ebensoviele gelten als vermisst.

(Symbolbild)
© pexels

Chilpancingo – Im Süden von Mexiko haben die Ermittler sieben zerstückelte Leichen entdeckt. Die menschlichen Überreste seien in 15 Plastiktüten nahe der Ortschaft Chilapa in der Unruheprovinz Guerrero entdeckt worden, teilten die örtlichen Sicherheitsbehörden am Dienstag mit. Unter den Opfern war demnach mindestens eine Frau.

Mexiko wird derzeit von einer beispiellose. Gewaltwelle überrollt. Mit 29.168 Tötungsdelikten war das vergangene Jahr das schlimmste in der jüngeren Geschichte des Landes. Rund 30.000 Menschen gelten außerdem als verschwunden.

Zahlreiche Festnahmen und Tötungen mächtiger Kartellbosse hatten zuletzt brutale Machtkämpfe innerhalb der Verbrechersyndikate entfacht. Außerdem konkurrieren zunehmend auch kleinere Banden um Geschäftsanteile und Einflusszonen. Neben dem Drogenhandel sind die Kartelle auch in Schutzgelderpressung, Menschenhandel und Benzindiebstahl verwickelt. (dpa)

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