Tennis: Zverev deutsche Hoffnung zum Weltgruppen-Auftakt in Brisbane

Wien (APA) - Zum Auftakt der Davis-Cup-Weltgruppe sind von Freitag bis Sonntag vier Top-Ten-Spieler im Einsatz. Marin Cilic (ATP-3.) tritt m...

Wien (APA) - Zum Auftakt der Davis-Cup-Weltgruppe sind von Freitag bis Sonntag vier Top-Ten-Spieler im Einsatz. Marin Cilic (ATP-3.) tritt mit Kroatien in Osijek gegen Kanada an, Alexander Zverev (5.) gastiert mit Deutschland in Brisbane bei Australien, David Goffin (7.) hat mit Belgien in Lüttich ein Heimspiel gegen Ungarn vor sich und Pablo Carreno Busta (10.) empfängt in Marbella mit Spanien Großbritannien.

In der Weltgruppe wurde die Tennis-Tradition bewahrt, es wird im Gegensatz zu unteren Klassen - wie in Sankt Pölten bei Österreich gegen Weißrussland - weiter über drei Tage und „best of five“ gespielt. Ebenfalls neu ist in der obersten Liga allerdings die Möglichkeit, fünf statt bisher vier Spieler ins Team zu holen. Titelverteidiger Frankreich tritt somit in Albertville gegen die Niederlande mit seinem Sieger-Quartett 2017 sowie Nicolas Mahut an.

Der gegen die Magyaren zu favorisierende Vorjahresfinalist Belgien, die Deutschen und die nach Nis gereisten US-Amerikaner verzichteten auf die Möglichkeit, einen fünften Spieler zu nominieren, treten nur zu viert an. US-Kapitän Jim Courier ist zuversichtlich, dass Sam Querrey, John Isner und Co. die ohne Novak Djokovic spielenden Serben auch so biegen.

Schwieriger wird es wohl für die Deutschen u.a. gegen Nick Kyrgios und den zu Jahresbeginn stark aufgetretenen 18-jährigen Alex de Minaur. Sehr viel hängt da von Zverev ab. Die Aussichten der Niederländer wiederum sind nicht besonders gut, im elften Vergleich mit Frankreich erstmals zu gewinnen. Die Briten treten bei den Spaniern zwar ohne den rekonvaleszenten Andy Murray an, hoffen aber auf eine weiter starke Form von Melbourne-Halbfinalist Kyle Edmund.

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Die Kroaten um Melbourne-Finalist Cilic werden gegen die Kanadier um Denis Shapovalov, Vasek Pospisil und Doppel-Ass Daniel Nestor auf der Hut sein. Frank Dancevic agiert bei den Gästen in einer Doppelfunktion als Kapitän und nominierter Spieler. Italien rechnet sich in Morioka im ersten Vergleich mit Japan seit 1932 einiges aus, den Japanern fehlt Kei Nishikori. Die Schweiz gastiert - ohne Roger Federer und Stan Wawrinka - in Astana bei Kasachstan.


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