NS-Liederbuch: NEOS für Rücktritt Landbauers von allen Funktionen

St. Pölten (APA) - „Der Rückzug Landbauers ist der einzig richtige Schritt für Niederösterreich.“ Mit diesen Worten reagierte die Fraktionsv...

St. Pölten (APA) - „Der Rückzug Landbauers ist der einzig richtige Schritt für Niederösterreich.“ Mit diesen Worten reagierte die Fraktionsvorsitzende von NEOS NÖ, Indra Collini, auf die Entscheidung der FPÖ, Udo Landbauer nicht in die niederösterreichische Landesregierung zu entsenden. „Dabei allein darf es aber nicht bleiben: Udo Landbauer muss von allen politischen Funktionen zurücktreten“, forderte Collini.

„Dieser Stil und diese Geisteshaltung haben in Niederösterreich und vor allem in der nächsten Landesregierung keinen Platz“, hielt die pinke Fraktionschefin in einer Aussendung am Donnerstag fest. Sie erneuerte zugleich die Forderung der NEOS, den Proporz in dem Bundesland abzuschaffen: „Jetzt wäre es an der Zeit, denn Niederösterreich braucht eine Regierung, die miteinander regieren will und nicht bloß miteinander regieren muss.“

Wer mehr Freiheit in Niederösterreich will, müsse auch ein Interesse daran haben, dass das Land frei von Zwangs-Kooperationen regiert wird, meinte Collini: „So können wir auch in Zukunft besser verhindern, dass solches Gedankengut Einzug in die niederösterreichische Landesregierung findet.“

Der FPÖ-Spitzenkandidat für die Landtagswahl vergangenen Sonntag steht seit der Vorwoche wegen NS-Liedgutes in der Burschenschaft Germania, deren stellvertretender Vorsitzender er bis vor kurzem war, in der Kritik. Landbauer wurde im November 2013 als Landtagsabgeordneter angelobt, in Wiener Neustadt ist der 31-Jährige Stadtrat.

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www.neos.eu ~ APA293 2018-02-01/12:53


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